Es gibt Dinge, die wuerde ich gerne mit euch teilen und nicht nur mit-teilen. Zum Beispiel wie es ist, mit einem kleinen gepackten Rucksack bei finsterer Nacht durch den Schlamm und durchs Meer zu waten – immer schoen aufpassend, dass kein Schuh stecken bleibt und man nicht ins Wasser faellt – in ein Longtailboat zu klettern und dann durch die Wellen zu pfluegen. Im Dunkeln kann man schemenhaft meterhohe Felsen im Wasser erkennen, der Mond spiegelt sich im Meer und am Himmel woelbt sich die Milchstrasse. Und weil gerade Ebbe ist, watet man dann auch wieder bei Sternenlicht durchs flache Meer und Mangrovenschlamm auf ein paar Lichter am Strand zu, die die Bleibe markieren. So hat mich Railay Beach bei Krabi mit einem Hauch von Abenteuer empfangen und ihr koennt euch sicher vorstellen, dass es schlechtere Empfaenge gibt ;)
Die Bleibe war ein nagelneuer ziemlich geraeumiger Holzbungalow mit Luxusbad und Holzveranda, deren Ausblick gruene Vegatation, Swimming Pool, Meer und – ok, ich geb es zu – ein paar Pissoirs hinter den Blaettern war. Mit auf Krabi geblieben sind Katrin und ihre Freundin Caroline, die mich beim Essen das Fuerchten gelehrt hat. Sie war naemlich 4 Wochen Lehrerin in einem Waisenhaus und hat von einer Kollegin erzaehlt, die durch stehendes Wasser gelaufen ist und sich dabei Wuermer geholt hat, die sich in den Fuss fressen, dort ihre Eier ablegen und deren Larven sich dann mit dem Ziel „Organe“ nach oben durchfressen. Die Kollegin hat es auch nur gemerkt, weil sie die schon mal in Tansania hatte und dann 2 Monate zu Hause im Krankenhaus bleiben durfte. Gluecklicherweise gibt’s ja auch in Kambodscha Aerzte (0,2 pro 1000 Einwohner wie ich nach meinem Fieber rausgefunden habe), die die Eier wieder aus den Fuessen holen koennen - dummerweise aber keine Betaeubungsmittel. Ja, also, ne, da war ich dann doch ganz froh, dass das Meer nicht ganz steht…
Aber jetzt wieder zu den huebschen Dingen: Zum Beispiel zum Railey West Strand. Das ist DER Strand, der eigentlich eine Bucht ist, an der sich rechts und links die Felsen hochziehen. SUPERschoen! Das Postkartenmotiv. Und jetzt das ganze bei Nacht… (hatte ich schon die Milchstrasse erwaehnt?!)
Und weil Krabi das Kletterparadies schlechthin ist, sind wir natuerlich auch ein paar Felswaende hoch. Katrin mehr und ich weniger :D Und ueber einen roten und sehr lehmigen, vor allem aber SEHR steilen Weg auf einen Aussichtspunkt. Also es geeeeht mit Flipflops …;) Und ansonsten haben wir das Wetter genossen (von wegen Regenzeit) und den Blick, den Strand, sich in den Wellen treiben zu lassen und die Felsen vom Kajak aus… Hachja, es ist schon schoen, wenn man einfach so uebers Wochenende zu den Traumstraenden fliegen kann! Und natuerlich ist es auch viel toller zu teilen als mit zu teilen ;)
Fuer Paul. Damit er sieht, dass ich immer fleissig lerne! :)
Friday, July 27, 2007
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1 comment:
Wenn jetzt noch Texte zu den Überschriften kommen hat Laura tatsächlich gelernt...
Wie war das doch gleich mit dem thailändischen Gesundheitswesen...
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