Ich habe mich mit Fusakos Freundin Ben getroffen, um mir Bangkok von einer Bangkokerin zeigen zu lassen. Ich weiss jetzt, wo das Expressboot los- und langfaehrt (was ich vorher vergeblich gesucht hatte), wie man auf Thai zaehlt (nueng, song, sam, si, ha, honk, che, bed, gao, sip,...YEAH!), einige interessante Feststellungen ueber die buddhistischen Moenche, die Bedeutungen von (natuerlich nur einigen) buddhistischen Symbolen und Gluecksbringern und ein paar praktische Dinge fuer das Leben hier. Kopkun kaa!
Die Tour ging ueber den Fluss und das Backpacker Viertel nochmal zur Khao San, wo die Songkran Party weiter ging. Und diesmal so richtig! Ich haette nicht gedacht, dass es zum Tag davor noch eine Steigerung gibt... alle klitschnass und weiss verschmiert, zwischendurch abartiges Gedraenge, Schaumparty und Partystimmung. Sehr cool! Irgendwann hat mir dann aber einer das Talkzeug mitten ins Auge geschmiert und dann hats mir doch gereicht. Ich glaube Ben hatte schon vorher die Schnauze voll :)
Endlich, endlich habe ich auch den Grand Palace von innen gesehen. Unvorstellbar! Ueberall glitzerte und funkelte es von dem ganzen Gold um mich rum.
Bild No.1: noch mehr Songkran-Schlacht
Bild No.2: ein bisschen Grand Palace
Bild No.3: Ben im Grand Palace
15. April, Songkran-Tag 3: Ayutthaya
Ayutthaya ist eine einstige Haupstadt von Thailand und Staette vieler, vieler Tempel und Kloester, teils neu, teils gut erhalten, teils Ruine. (Mehr gibts auf http://de.wikipedia.org/wiki/Ayutthaya)
Natuerlich sind wir extra frueh aufgestanden und um 6.30h losgegangen, um ja nicht mit den erwarteten Touristenstroemen in Konflikt zu geraten und nicht in die Mittagshitze zu kommen. Das haetten wir uns allerdings sparen koennen. Am Bahnhof durften wir naemlich erstmal 50 Minuten auf den Zug warten und dann nochmal 35, weil der Zug Verspaetung hatte. Das hat uns Zeit gelassen, die Menschen zu beobachten und vor allem die Schienen und Zuege naeher zu inspizieren: ohoh! Man fuehlt sich ein bisschen in die Nachkriegszeit zurueckversetzt... :D Mein Chef hatte also vollkommen recht: Das Bahnnetz wurde in der Nachkriegszeit aufgebaut und seitdem wurde nichts gross veraendert. Als echte Maschinenbauerin koennte ich mich jetzt natuerlich gross darueber auslassen, aber ich weiss nicht, ob das hier alle so interessant finden. :) Die Bahnsteige sind zum Teil einfach Holzplanken ueber Schienen, die nicht mehr gebraucht oder nicht mehr benutzbar sind (nicht im deutschen Standart denken!) und zum Ein-und Ausstieg muss man dann ueber die Schienen laufen. Die Tueren der Zuege bleiben waehrend der Fahrt einfach offen, das gibt mehr Fahrtwind. Und wenn man von einem Wagen in den naechsten moechte, muss man ueber so eine kleine Verbindungsbruecke im Freien laufen. Alles in allem also genau so, wie man sich das fuer eine lustige Bahnfahrt in einem anderen Land vorstellt! Nur als taegliches Verkehrsmittel haette ich keine Lust zu.
Ayutthaya selbst ist ziemlich beeindruckend. Auch wenn ich mirs ein wenig anders vorgestellt hatte. Die vielen vielen Tempel dort sind ziemlich verstreut und so haben wir uns auf der Insel zwei Mopeds gemietet. Eins fuer Patrick und mich und eins fuer einen anderen Deutschen, den wir dort getroffen haben. Das ist hier zu meinem absoluten Lieblingsfortbewegungsmittel geworden! :) Fuer einen Eindruck der Stadt und der Tempel schaut ihr euch am besten die Bilder an... (die folgen, sobald mein USB-Stick wieder da ist...:))
Achso ja: Natuerlich war Songkran immer noch im vollen Gange....
Bild No.4: eingewachsener Buddha
Bild No.5: die huebschen Helme, ja
Bild No.6: alte Pagoda
Bild No.7: so sehn die up-graded Tankstellen hier aus (achtet auf den "Benzinkanister" in ihrer Hand!!!)
PS: Ich hatte ganz vergessen zu erwaehnen, dass meine Wohnung nicht nur Pool, sondern natuerlich auch einen Fitnessraum und Room Service (=putzen, Bett frisch beziehen und aufraeumen) hat.
4 comments:
...ich hoffe der putzdienst ist besser als in meinem tollen seckbacher internat ;)...
drück mir die daumen für samstag!!!!!! :-D
der putzdienst...
...bezieht mein bett neu
...putzt bad, kueche und boden
...spuelt mein geschirr ab
...haengt meine waesche ab und legt sie zusammen
...raeumt auf
...und hat fusakos maneki neko runtergeschmissen >:/
also alles in allem viel besser als in seckbach :D
na hoer mal, natuerlich drueck ich dir die daumen!!! :)
putzdienst.... Ich will auch, meine mitbewohner machen das nicht :/ nicht gut
tja, nicht mitbewohner putzen lassen, selbst putzen heißt die devise :-p!
ach, lauralein....hört sich gut an ;)! außer,dass ich eigentlich keine putzfrau haben möchte, die all meine sachen anfasst. hm. aber hat auch praktische seiten, zugegeben :)...
in seckbach haben die schicke blaue schürzen an und........tun nichts ausser den mülleimer leeren undn bissl bad putzen. saugen oder staubwischen ist für die ein fremdwort ;). aber was solls, in zwei wochen ists RUM! und bis dahin staub ich halt vor mich hin ;). hab auch keine lust mir da extra putzsachen zuzulegen nur für die paar wochen...
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