21.-24. Mai 2007
Da ich meine Abendstunden diese Woche hauptsaechlich geschaeftlich verbracht habe, werde ich die Gelegenheit nutzen und euch ein bisschen ueber mein Praktikum erzaehlen. Auf meiner Visitenkarte steht engineering co-ordinator und das ist auch genau das, was ich hier tue. Meine Aufgaben selbst sehen jeden Tag ein wenig anders aus und definieren sich je nach Notwendigkeit: Informationen einholen und weitergeben, Meetings beiwohnen, einberufen und/oder moderieren, Briefe schreiben, Zeichnungen durchschauen, Designdokumente ueberpruefen, Factfiles erstellen,… Und manchmal – so wie diese Woche – Geschaeftsessen und Verhandlungen. Ich arbeite hier mit Menschen aus Thailand, Deutschland, Frankreich, England, Australien und Malaysia zusammen. Unsere Sub-Contractor kommen aus den Niederlanden, Frankreich, China, Singapur, Deutschland und Thailand. Es ist unglaublich interessant (und manchmal auch einfach nur unglaublich), was ich im interkulturellen Kontext erfahre. Spaetestens seit mein Chef zwei Wochen in Urlaub war, womit ich fuer diese Zeit automatisch Ansprechpartner Nr. 1 fuer den Großteil seiner Aufgaben wurde, fühle ich mich als Mitarbeiter voll integriert. Aber das Allerbeste ist: Wenn ich abends nach Hause fahre, komme ich an den Baustellen vorbei, auf denen die Bahnstrecke gebaut wird und ich kann sagen: „Heute habe ich dazu beigetragen, dass es hier vorwaerts geht.“
Mein Chef hat mir am ersten Tag prophezeit, dass ich in den 5 Monaten mehr lernen werde als in 5 Jahren in Deutschland. Vor 4 Monaten habe ich euch erzaehlt, dass ich mein Traumpraktikum gefunden habe. Das hier uebertrifft meine Vorstellungen von damals bei weitem! Und mein Fazit? Schnell Studienarbeit schreiben und fertig studieren ;) (Wenn ich schon so etwas sage…!:) Und zu schnell muss es dann auch nicht sein ;)) Fuer die Diplomarbeit habe ich neue Plaene geschmiedet. Die sind aber noch in der Angebotsphase und dazu gibt’s spaeter mehr.
Wednesday, May 30, 2007
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