Wednesday, August 20, 2008

ein neues kapitel


es wird Zeit für einen neuen Blog: Laura goes to India...
bald :)

Wednesday, November 28, 2007

weihnachtseinkäufe machen keine freu(n)de

Seit heute weiß ich endlich, wovon die Menschen eigentlich immer reden, wenn es um Emanzipation geht in einer Gesellschaft, in der ich es für völlig normal halte als Frau etwas Technisches zu studieren und mich in klassischen Männerdomänen zu bewegen. Bis heute war mein Standpunkt dazu: Was wollt ihr eigentlich alle? Und auf die Frage "Wie, du studierst Maschinenbau? Das sind doch da alles nur Männer...", die seltsamerweise meist von Frauen gestellt wird, ist meine Antwort mittlerweile nur noch "Ja."
Nun bin ich aber heute los, um das erste Weihnachtsgeschenk einzukaufen: Einen Hubschrauber mit Fernbedienung für meinen Cousin (inspiriert von Jan :)).
Ich habe mich also vor das Regal mit den Hubschraubern gekniet und sie näher begutachtet, als ein Verkäufer fragt, ob er mir vielleicht helfen kann. Als ich aufschaue sagt er ziemlich bestimmt: "Oh entschuldigung, ich dachte Sie wären ein Junge und würden sich vielleicht dafür interessieren." Damit wollte er sich schon aus dem Staub machen.
Ich: "Nein, aber deshalb kann ich mich doch trotzdem dafür interessieren?!"
Er: Schweigen.
Also habe ich die Stunde genutzt und wollte aus ihm ein paar technische Infos quetschen. Was genau die Funktionsweise ist, wo die Unterschiede zwischen den Produkten liegen und die normalen Dinge eben.
Er nimmt also einen und erklärt mir gründlich und langsam, welche Knöpfe ich auf der Fernbedienung bewegen muss. Dummerweise hebt der Hubschrauber aber nicht ab.
Er: "Ach, das liegt daran, dass der Akku leer ist."
2. Versuch, der Hubschrauber fliegt mir gegen das Bein.
Er: (entsetzt und ärgerlich, dass ich mein Bein nicht weggezogen habe) "Achtuuuung!!"
Daraus hat sich dann ein Gespräch entwickelt, aus dem ich zwar alle Info rausgezogen habe, die ich wollte, aber meist nur auf dreimaliges Nachfragen und in Kochrezeptemanier. ("Nach 5 Sekunden drücken Sie dann den Knopf!" "Dann sagten Sie bereits, meine Frage war, was dieser Knopf macht" "Dieser Knopf macht, dass der Hubschrauber 5 Sekunden stehen bleiben kann" "Schon klar, aber was bewirkt der Knopf?! Ändert sich die Rotorposition oder ...?" ...)
Zum Schluss hat er mir dann erzählt, dass das Beste ja immer wäre, wenn die Kunden dann gleich 4 kaufen: Eins für den Vater, eins für den Opa und 2 für die Söhne...
Ich hab mich dann bedankt und bin mit dem Kommentar, dass es ja noch 4 Wochen wären bis Weihnachten, gegangen.

In meinem ganzen Maschinenbaustudium, in Produktionshallen und in Meetings mit 20 Männern und mir bin ich noch nie so Rollen fixiert behandelt worden. Der dezente Hinweis darauf unter der Erwähnung der Worte "Maschinenbau", "Navier-Stokes-Gleichung" und "Piper Warrior" oder "Pilotenschein" war mir dann aber doch zu blöd. Und es ärgert mich auch schon gar nicht mehr, aber ich bin doch sehr verblüfft, dass es sowas heute noch gibt. Und das in der Spielzeugabteilung... Männer, rettet Eure Ehre!!

Nachtrag: Ich habe meinem Cousin keinen fernsteuerbaren Hubschrauber geschenkt. Vielleicht gibts den nächstes Jahr...

Wednesday, November 14, 2007

Von Fischen, Schnee und Freuden-sch-türmen

Während hier die ersten kleinen SchneeflöckSchen vom Himmel fallen und für die graue Decke entschädigen, habe ich eine ganz erfreuliSche Nachricht zu machen: Denn soeben habe ich meine Unterschrift unter die Auslieferungserlaubnis aller von mir erforschten Zusammenhänge und grandiosen Ideen an die Uni unterschrieben (natürlich erst nach dem für die Juristentochter angemessenen gründlichen Durchlesen;)) und damit das Thema meiner SCHtudienarbeit besiegelt. Da es sich selbstverständlich um einen etwas komplexeren Zusammenhang handelt, werde ich an dieser SCHtelle darauf verzichten, ihn näher zu erläutern. Es geht um Fische - blub -, Bienschen, ein paar Roboter, natürliSch die FörderteSchnik und auch ein paar Schwärme. Genaueres dürft ihr im Mai lesen. Hoffentlich dann ohne zu viel blub. So, und wo ich gerade so schön beim Schwärmen bin, hier auch noch etwas zum Thema Ausschwärmen und Einnisten: Meine kleine Mietnomadin und Unterbett-schläferin hat soeben verkündet, dass sie ihre Traumwohnung in der badische Hauptschtadt zugesagt bekommen hat. Glückwunsch!! Also haben wir heute abend gleich doppelt und dreifach was zu feiern!! :) Bis Dezember bleibt mein Zimmer aber noch doppelbelegt - sonst wär die Feier auch ein bisschen zu traurig. :)

Was hier aber gar nicht so feierlich ist, ist ein unverkennbarer Fettgeruch, der durSch unsere Wohnung zieht auf Grund einer nicht von mir verschuldeten spät nächtliSchen Berliner-Backaktion. Ich kann euch sagen: das ist niScht lustiSCH!!! Ich bin alle zwei SCHtunden aufgewacht und musste mich jedes Mal erst wieder davon überzeugen, kein im Fett bruzelnder und mit Marmelade gefüllter Berliner zu sein. Da hilft auch kein Fenster öffnen mehr...

Und wie ihr unschwerlich zwischen, äh in, den Zeilen habt lesen können: Baden hat miSch wieder ;-)

Saturday, November 10, 2007

Deutschlandtouren und Kulturstudien

Gestern hat der Grauherbst Einzug gehalten. Ironischerweise dieses Jahr nach dem Schwarz(wald)herbst. Alles sieht nach nur noch einem Jahr Karlsruhe aus und hier kommt so langsam die bedrohlicheFeststellung auf, so lange hier gewohnt zu haben, aber nicht wirklich etwas von Baden-Württemberg gesehen zu haben. Und weil die meisten meiner Freunde mehr oder weniger frisch aus dem Ausland oder von oberhalb der Fischlinie wieder gekommen sind, sind wir auch alle noch in Entdeckerlaune. Deshalb wurden die Wanderschuhe ausgepackt und im Schwarzwald auf und ab gelaufen. Zuerst auf dem Karlsruher Grat - laut Wanderführer nur für Schwindelfreie und Trittsichere geeignet. Nach den peruanischen Anden kommt mir das allerdings eher wie ein kleiner Spaziergang im Wäldchen vor. Naja, trotzdem schön. Das Wochenende danach gings dann spontan nach Freiburg mit einer äußerst interessanten Übernachtungsmöglichkeit in einem Verbindungshaus. Die Jungs da waren zwar ganz schön höflich ("Sie wünschen?"), aber kräftig am Balzveranstaltung feiern. Ich würde es wohl eher mit ritterlichem Gelage und besoffenem Gegröle von lustigen Liedchen wie der deutsche Nationalhymne, dem Badener Lied und anderen Dingen, deren Text ich leider nicht verstanden habe, bezeichnen. Und überhaupt: wieso feiert man eine Balzveranstaltung ohne Frauen?? Naja, man muss nicht alles wissen. Am Sonntag morgen haben wir uns dann am Chaos aus Schinkenresten, halb leeren Biergläsern und übrigem vorbei geschlichen und sind in den angeblich ursprünglichsten Teil des Schwarzwaldes gewandert. Vorbei an bezaubernden Wasserfällen und dann durch die ländliche Gegend.

Nun ist ja aber der Grauherbst angetreten und ich wünsche mir trotz gelbem Poloshirt und Mango-Lassi die Hitze und das Licht Bangkoks zurück und frage mich, was wohl die Chinesen gerade so treiben und ob die Züge noch hübsch in Reih und Glied stehen. Ja, und dann musste mir Jenny auch noch erzählen, dass es jetzt Billigflüge nach Bangkok mit airBerlin gibt. Vielleicht sollte ich ein großes Schild "Studienarbeit macht Spaß" aufhängen.
Passend zum grauen Tag sind wir dann gestern abend los gezogen, um eine kleine Kulturstudie "gammlige kneipen in karlsruhe" durchzuführen. Dabei ging es nicht so sehr um die Ausstattung der Etablissements sondern um das Klientel. Resultat: Es gibt tatsächlich eine klare Schichtentrennung - auch in dieser Stadt - und Eindringung in einen anderen Kulturkreis wird zumindest mit misstrauischen Blicken geahndet.
1. Eine gutbürgerliche Kneipe (auch "Der nette Leute Treff" - in den deutschen Nationalfarben geschrieben) mit hohem Fußballunterhaltungsanteil und wenig sonstigem. Die Wände sind voll mit KSC-Utensilien, Gespräch am Tresen dreht sich nur um das eine, Premiere läuft und es gibt einen Kicker. Besonderes Highlight: Kettenvorhänge und den Quickie für 1,90€. Na gut, besonders spannend wars nicht wirklich.
2. Eine kleine Eckkneipe mit dröhnender Musik (111dB laut Barbars Handy) und Bombenstimmung der ausschließlich um die 40 jährigen Männer zu Liedern wie "Und Baggerfahrer Bodo baggert noch", "ab und zu gewinne ich beim Flipper mal ein Spiel, das ist alles, was ich brauch und alles, was ich will" und "wir spielen Cowboy und Indianer". Zu letzterem gab es einen lustigen Tanz , der besonders bei den Textzeilen "wir reiten derb und heftig" und "wir schwingen unser lasso wie beim ersten mal" von den Herren am Tresen begeistert getanzt wurde. Wir haben noch ein bisschen im Kreis mitgeschunkelt und dann gings weiter.
3. Eine noch etwas gut bürgerlichere Kneipe als die 1. mit Kunden ab 45, offenes Ende. Da haben die Toiletten Öffnungszeiten, ansonsten ists recht langweilig.
4. Eine Bar mit ziemlich betrunkenen Menschen und unglaublich dämlichen Gesprächen. Die Bedienung sieht uns ganz schön misstrauisch an und die Gäste witzeln, ob die "In-Bars" schon alle zu wären. Naja, dafür gibts was zu essen. Und wir haben den besten Witz des Abends gehört: Wwwas issn Wort bei de Bbundeswehr ohne k? - allehoool
5. Bar an der Ecke zur Rotlichtstraße. Eindeutig zu viele Schlägertypen mit Glatze, Bomberjacke und Tättowierungen. Ansonsten nur noch 3 Mädels (in Richtung "Früh übt sich, wer ein Profi sein will") An der Wand hängen Maschinengewehre, Schilder weisen darauf hin, dass Drogenkonsum zu lebenslänglichem Hausverbot führt. Eigentlich sind sie ja ganz nett, die Schlägertypen, aber nach komischen Blicken in unsere Richtung fühlen wir uns etwas bedroht und trinken schnell aus. Einmal und nie wieder.

Tuesday, October 2, 2007

Suedamerikas Zusammenfassung

Der Reiseplan:
Buenos Aires
Jujuy (fuer ein paar Stunden)
La Quiaca (Grenzuebergang bei Nacht nach) Villazón
Tupiza (da hat mir ein boeses Pferd ein Loch ins Bein gehauen)
4 taegiger Trip um Tupiza und zum Salar de Uyuni (12000 m^2 Salz... mit Vollmond)
Uyuni (fuer ein paar Stunden, weil kein Entkommen und Stromausfall seit 2 Tagen)
Potosí (Silberstadt, Besuch von Minen, in denen wie im Mittelalter gearbeitet wird + Explosion)
La Paz (2 Stunden Schnelldurchfahrt)
Titicaca See und Isla del Sol (Inkaruinen und Wanderung)
Copacabana (die Hafenstadt zur Isla del Sol)
NICHT Rurrenabaque und Pampas (weil die bolivianischen Bauern ihre Felder abfackeln und die Sicht so schlecht ist, dass kein Flugzeug landen kann)
Grenzuebergang nach PERÚ
Cusco (seeehr schoen, eine kleine Odyssee auf den Aemtern, ABER: wir haben die Inka Trail Lizenz!!! fast...)
el Camino del Inca mit Ende in Macchu Pichu (und Besteigung des Wayna Pichu)
1 weiterer Tag Cusco (weil die Busse erst abends fahren)
Nachtfahrt nach Nazca und Flug in einer Cesna ueber die Nazcalinien
Ica und Oase mit riesigen Sandduenen (die ganz schoen anstrengend hoch zu laufen sind... dafuer aber um so lustiger wieder runter zu springen sind)
DA SIND WIR JETZT. Dann: Paracas und Islas, Lima, Buenos Aires, heim

Friday, September 21, 2007

die stadt der engel - und die der guten luefte

hier herrscht ein kleines chaos von auf und abs, hallos und tschüss´s, einpacken und auspacken und wieder einpacken und wieder auspacken und morgen wieder einpacken, abschiedstränen und wiedersehensfreuden, temperaturschwankungen und zeitversetzungen.
jetzt bin ich in buenos aires und morgen gehts los nach bolivien. vor einer woche habe ich abschied gefeiert von meinen arbeitskollegen und freunden und war 5 stunden voraus. jetzt bin ich 5 stunden zurueck. heute vor einer woche minus einem tag haben wir poolparty gefeiert und nachts im bikini rumgelegen und die ab und zu zu sehenden sterne ueber bangkok bewundert. heute dagegen packe ich mich gut ein mit t-shirt und pulli und jacke und schal und friere immer noch. ich bin innerhalb einer woche vom hochsommer über den frühherbst in den spätwinter gekommen. und heute ist frühlingsanfang.

dass thailand schon vorbei sein soll ist mir immer noch unverstaendlich. die letzten wochen sind vergangen wie im flug mit letzten erledigungen und letzten malen, von denen ich nicht realisiert habe, dass sie letzte male sind...

da ist zum beispiel die kleine geschichte am rande, wie man sie wohl nur in thailand erlebt: ich wollte mein bankkonto schliessen und bin dafuer mit meiner thai kollegin auf die bank gefahren. und zwar auf genau die filiale, in der ich das konto auch eröffnet habe, sonst geht es nicht. um aber mein restgehalt fuer den september noch zu bekommen, habe ich einen scheck ausgestellt bekommen, den ich aber nur mit noch existierenden konto einlösen konnte. also sind wir eine halbe stunde vor bankschluss (die oeffnungszeiten sind aehnlich kurz wie die deutscher banken) am schalter aufgetaucht und wollten alles ordnungsgemaess regeln. konto schliessen kein problem, aber scheck einloesen: unerklaerlicherweise wich eine der beiden unterschriften auf meinem scheck von den musterunterschriften im computersystem mit einem kleinen bogen ab. wie das passieren konnte, bleibt ein raetsel, schliesslich sind unterschriften immer und immer identisch! leider war die dame hinter dem schalter sehr hartnaeckig und wollte trotz wilden diskussionen auf thai mein geld nicht auszahlen. das heisst auf zur filiale, in der der scheck ausgestellt wurde! restzeit: 15 minuten. zeit, um mit dem auto im stau dort hin zu kommen: eine geschaetzte stunde. (aber ihr wisst ja, im bangkoker verkehr ist es unmoeglich eine zeit voraus zu sagen). die lösung: das mopedtaxi! denn das ist klein, wendig und schnell, man kann prima ruckartig fahren und ampeln sind auch nur was fuer schwaechlinge! das geplante mopedtaxivideo ist ausgefallen, ich habe meine haende zum festhalten dringenst gebraucht... und frei nach State Railway of Thailand Logik kann ich sagen: letzendlich hat die geschichte nur zu meiner besitzmehrung beigetragen: jetzt habe ich mein geld und noch ein bankkonto!

oder da ist diese geschichte von einem kleinen dinner nach der arbeit in der araberstrasse: jesse und ich wollten roti und exotisch essen. willkuerlich haben wir zwei restaurants ausgesucht, die nebeneinander liegen und sie im rotiwettbewerb antreten lassen. natuerlich kann nur eines gewinnen und wild entschlossen sind wir in das lokal unserer wahl rein spaziert. aber... möchten wir unter einem goldrahmen mit arafat und riesigen bildern von bewaffneten männern mit der unterschrift "hamas freedom fighters" essen? nein! essen soll gut und nicht politisch sein! also ab in das vorherige zweite wahl restaurant. da waren wir dann gluecklich, beschwingt und heiter: mitten in einer bollywood film kulisse isst es sich doch gleich viel netter! :) (auch ohne plüsch und kitsch und bunt hat es hervorragend geschmeckt)

...

zum abschied hat mich das projekt zum essen in einem thairestaurant eingeladen. mein chef hat eine ruehrende abschiedsrede gehalten und meine kollegen haben mir eine sehr sehr schöne karte gebastelt und einen wunderhuebschen echt-thai-seide-schal geschenkt. ich war sehr gerührt und so gar nicht darauf vorbereitet zu gehen. bis zur letzten minute nicht. auf dem weg zum flughafen habe ich so langsam realisiert, dass ich draussen bin und die bahnstrecke neben der autobahn nicht mehr zu meinem alltag gehören wird, aber der grosse schlag kam erst am flughafen - meinem zweiten zu hause waehrend der ganzen bangkok zeit - und der flug nach hause war grausam. ich wurde ein wenig rausgerissen mitten aus meinem leben in thailand und so habe ich bis jetzt noch nicht richtig abschied genommen, die stadt der engel ist noch allgegenwaertig. aber ich moechte nicht sentimental werden: SUPER WAR´S!!!!!

Tuesday, September 11, 2007

bangkok, bangkok

Ich muss euch leider mitteilen, dass ihr einiges verpasst habt hier. Ein wochenende im paradies, tauchen auf dem meeresgrund, weitere bangkok touren (nein, nicht mehr erkundungs-, sondern verkuendungstouren), meine abgebrochenen zelte in der vorherigen bleibe, eine woche malaysia als geschwisterpaar und sogar schon die erste abschiedsfeier. von den kleinen begebenheiten des alltags ganz zu schweigen. aber ich werde hier nicht ausfuehrlich berichten, denn in 4 tagen werde ich in einen thai airways flieger steigen und in 5 tagen in frankfurt landen. will ich das? mh, darum geht es hier weniger. denn es ist einfach so, manche dinge muss man nehmen wie sie kommen ohne sie in frage zu stellen. denn das war der deal und es ist beabsichtigt, dass ich noch nicht gleich ganz und vollkommen ankomme zu hause.

jeden morgen fahre ich jetzt mit dem mopedtaxi zur arbeit und das ist eigentlich eine viel nettere art den tag zu beginnen als mit einer taxifahrt im stau. das heisst viel abenteuerlicher :) gestern habe ich eine nagelneue vespa erwischt und mit 80 langzufahren macht auch gleich viel mehr spass. ich muss gestehen, ich habe eine gewisse gleichgueltigkeit gegenueber helmlosigkeit und fahren im gegenverkehr entwickelt. ebenso wie eine gewisse ignoranz gegenueber sicherheitsgurten. und im wettbewerb "geduld im stau" bin ich mittlerweile unbesiegbar...

ob ich melancholisch bin? nein, eigentlich nicht. nur so ganz glauben kann ich es auch noch nicht!

also bis bald! sehr bald... :)