Friday, June 22, 2007

Freitagabend in Bangkok

Fuer einen endlich-wieder-ein-Wochenende-in-Bangkok-Freitagabend haben wir unsere Schickeriasachen eingepackt und sind als Businessmenschen ins Buero gelaufen und etwas aufgemotzter abends wieder rausstolziert. Ziemlich amuesant, es bleibt nur die Frage: wie viel Aufmerksamkeit braucht der Mensch? Dafuer war unser Begleiter selig :)

Mit Fahrer, U-Bahn, Taxi, Faehre und zu Fuss sind wir ans andere Ende der Stadt und ueber den Fluss gepilgert, um unsere Theaterkarten vom la fete des franzoesischen Kulturkreises einzuloesen. Die andere Seite des Flusses heisst Thonburi und an dieser Stelle des Ufers sind wunderschoene Restaurants. Fast wie eine kleine Insel in der Stadt, zu der auch das Kulturzentrum gehoert.

Das Theaterstueck heisst “9.81”. So, meine lieben Ingenieursfreunde, worum geht es hier wohl? Richtig, um das liebe kleine g! Angekuendigt war das Ganze so:

Behind this enigmatic figure there are the laws of universal attraction… The author plays on stage with the influences which determine the human being and with what surrounds him. One single number for a multitude of trajectories…

It is in fact a journey between heaven and earth that is offered to us by Eric Lecomte by mingling with virtuosity the circus art, dance, games with objects, the theatre and screened images, he redraws the beauty of the gesture in itself. As an explorer, and with a perfect control of movement, he hisses himself, slides. He is weightless, climbs, crawls, jumps, flies and drills……

9.81 is the creation of another reality, where movements are thought of differently, where the boundaries between the ground and the earth fade away, where gesture makes sense, far beyond the laws of gravity.
The stage becomes a playground, a microcosm where both the animal and the human being are involved: the musical atmosphere consists of a mixture of music and natural sounds that echoe the artist’s movements which are at the same time reptilian, feline and human-like. In front of this poetic fresco mastered by the chameleon dancer, the spectator is simply mesmerized.


Viel besser kann ich das leider auch nicht sagen, aber in meiner subjektiven Wahrnehmung wuerde ich es vielleicht so beschreiben: Eine unglaubliche Performance, die Musik, Bewegung und Licht derart vereint, dass der Zuschauer (=ich :)) in eine Art Trance verfaellt und sich komplett auf das Spiel mit der Leichtigkeit und Schwere(losigkeit) einlassen kann. Jaha! :)

Danach sind wir auf die andere Seite des Flusses und zusammen mit Jesse und Patrick ins Sirokko, eine upper class open air live jazz Bar auf dem Dach des State Tower im 64. Stock. Wow! Natuerlich ist wirklich alles upper class und natuerlich kommen fast nur Auslaender rein und natuerlich muss man den strikten dress code beachten, aber DER BLICK! Die ganze Stadt liegt einem zu Fuessen. Dazu weht da oben eine leichte Brise und man hat das Gefuehl, dass mit der Stadt die ganze Welt nur darauf wartet erobert zu werden.

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