UND IN DER ZWISCHENZEIT DUERFT IHR 'DAS PARADIES' LESEN. DAS GIBTS NAEMLICH ENDLICH ONLINE - WEITER UNTEN.
Gute Nacht
Hier schonmal der erste Teil:
Koh Phi Phi war ganz toll. Nur die Hinfahrt war nicht ganz so toll. Entgegen aller skeptischen Blicke und boesen Weissagungen unserer Kollegen sind wir mit dem Nachtbus nach Krabi gefahren. Regulaer dauert das 14 Stunden. Dummerweise war unser Bus kaputt und wir mussten die ersten 4 Stunden gefangen mit unertraeglich lauten und unertraeglich doofen Backpackern eingequetscht im VIP-Teil eines anderen Busses verbringen. VIP bedeutet in diesem Fall Tisch in der Mitte zur Unterhaltungsfoerderung, gegen Null strebende Beinfreiheit sowie ein nur noch lauterer Fernseher (Terminator 3!!!). Dann wurden wir erloest und hatten einen ganzen Bus fuer uns alleine… SOWAS nenn ich dann VIP!
Am Pier in Krabi sind wir aufgewacht und aus dem Bus direkt vor die Fuesse von Jenny und Marie gepurzelt. Mir faellt gerade auf, dass wir wahrscheinlich nur deshalb die Nacht mit so unglaublich daemlichen Menschen verbringen durften, damit wir Jennys und Maries Gesellschaft so richtig geniessen und Wert schaetzen konnten… Jedenfalls gab es ein grosses hallo und ab ging es schnurstracks aufs Boot Richtung Koh Phi Phi. Das Wetter war naja, aber wenn stoert das schon?! Schliesslich mussten unbedingt alle Neuigkeiten augetauscht werden und dann musste noch besprochen werden, was so vor sich geht in der grossen weiten Welt und was der mysterioese Mr. Big so zu bieten hat und ueberhaupt: Urlaub ist Urlaub!
Das Wasser um Koh Phi Phi ist so klar, dass man mit dem Boot ueber ein riesiges Aquarium faehrt und den Fischen beim Schwimmen zuschauen kann. Aber vor dem Strandtag musste erst die Uebernachtungslage ausgekundschaftet werden. Die Insel sieht noch ein wenig Tsunami geschaedigt aus und deshalb scheiden viele Unterkuenfte allein wegen Schuttablagen schon mal aus. Der ersehnte Strandbastbungalow tat sich dann in Form der hier-sind-wir-alle-alternativ-haben-Dreadlocks-und-kiffen-Strandbar von Jack, aeh Max Sparrow auf. Leider konnten wir uns nicht darauf einigen dort zu bleiben… Trotzdem haben wir auf Natur nicht verzichtet und sind einfach in zwei Huetten gezogen, die man ueber einen mit Nacktschnecken bedeckten Weg erreicht hat.
Dummerweise hat es dann auch noch angefangen zu regnen. Wobei… so schlimm wars nicht, dann gibt’s halt Frucht-Cocktails an der Strandbar (nicht an der hier-sind-wir-usw.) und ueberhaupt waren wir ja auch noch laengst nicht fertig mit Neuigkeiten austauschen… Aber dann: Der Himmel klart auf! Wir schnappen uns SOFORT zwei Kanus und legen ab. Weit sind wir nicht gerade gekommen, brauchten wir aber auch nicht, denn in der naechsten Bucht hat schon der Traumstrand auf uns gewartet. Und immer schoen senkrecht zu den Wellen paddeln! Tine und mich hat es zuerst angespuelt – Boot, Paddel und unsere Sachen kamen dann getrennt von uns… aehm ja. :D Weil wir aber das grosse Vorbild sind, haben Jenny und Marie auch gleich mal die Eskimorolle ausprobiert, haha! :D
No comments:
Post a Comment